Diese Website ist inzwischen veraltet, wird nicht mehr gepflegt und wird voraussichtlich in einigen Monaten offline genommen. Wenn jemensch Interesse daran hat die Inhalte zu übernehmen und weiter zu pflegen, kotanktiert mich bitte über exploeco.de. Ich würde mich sehr freuen, wenn die Inhalte eine Zukunft hätten. Ich stelle gerne alles Notwendige zur Verfügung und bin auch gerne bei der Einrichtung einer neuen Website oder eines neuen Wikis behilflich. Gerne kann auch ein ehemals gestarteter Ansatz reaktiviert werden, unter wiki.fsrpsy-leipzig.de.

3. Kognitive Entwicklung und Schule I

Prinzipiell geht es um den Zusammenhang zwischen (1) Intelligenz (Gedächtnis, Logisches Denken, Wortflüssigkeit, Räumliche Vorstellung) und (2) Schulleistung (Mathematik, Deutsch, Naturwissenschaften, Fremdsprachen).

Intelligenzdefinition und –messung

Geschichte

Ausgangsfrage und Ursprung der Intelligenzforschung war die Frage, wie man schwächere Schüler identifizieren kann.

⇒ „Identifikation schwacher Schüler

  • Bisherige Annahme hatte geringe Validität → Intelligenz auf Basis einfacher Fähigkeiten (z.B. Assoziationen, Ähnlichkeitsurteile, etc.)
  • Neue Annahme (Alfred Binet) hatte höhere Validität → Intelligenz auf Basis höherer, komplexer Fähigkeiten (z.B. Problemlösen, logisches Denken, Urteilsfähigkeit)

Intelligenzdefinition

Fragestellung: Was ist eine nützliche Konzeption von Intelligenz?

1. Allgemeine Intelligenz

Die allgemeine Intelligenz (general intelligence) nach Spearman (1927) wird wie folgt definiert:

  • Leistung in kognitiven Bereichen korreliert positiv
  • Allgemeine Intelligenz ist mit allen geistigen Aufgaben gemeinsam
  • Beeinflusst Denk- und Lernfähigkeit
Prädiktor

Allgemeine Intelligenz ist ein guter Prädiktor für:

  • Geschwindigkeit der Informationsverarbeitung
  • Geschwindigkeit der Nervenimpulsübertragung
  • Schulabschluss
  • Allgemeines Lebenswissen

2. Intelligenz grundlegender Fähigkeiten

Thurstone (1938) geht davon aus, dass Intelligenz aus sieben grundlegenden Fähigkeiten besteht. Er formuliert somit 7 Prädiktoren für Intelligenz.

  • Wortflüssigkeit
  • Sprachverständnis
  • Schlussfolgerndes Denken
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Rechenfertigkeit
  • Merkfähigkeit
  • Wahrnehmungsgeschwindigkeit

3. Zwei-Komponenten Modell

Das Zwei-Komponenten-Modell formuliert zwei zentrale Komponenten der Intelligenz:

  • Kognitive Pragmatik → Erworbene Fertigkeiten/Wissensbestände (inhaltsreich, kulturell determiniert, erfahrungsabhängig)
  • Kognitive Mechanik → Basale Informationsverarbeitung (inhaltsarm, biologisch determiniert, universell)
Beispiele
  • Kognitive Pragmatik → z.B. Kopfrechnen, Wortschatz, etc.
  • Kognitive Mechanik → z.B. Merkfähigkeit, Wahrnehmungsgeschwindigkeit, Räumliches Vorstellungsvermögen, etc.

4. Hierarchisches Modell

Einen integrativen Ansatz bildet das hierarchische Modell.

Dabei wird angenommen, dass Allgemeine Intelligenz sowohl der Pragmatik, als auch der Mechanik zugrunde liegt. Diese wiederum bilden sich aus grundlegenden Fähigkeiten.

  • Pragmatik → Wortschatz, Wortflüssigkeit, Sprachverstehen
  • Mechanik → Induktives Denken, Verarbeitungsgeschwindigkeit, Räumliches Vorstellungsvermögen

Intelligenzmessung

Gemessen werden kann die Intelligenz mit unterschiedlichen Tests. Ein Beispiel ist der HAWIK.

Wichtig bei der Messung:

  • Intelligenz ist altersabhängig und sollte für jede Altersstufe unterschiedlich interpretiert werden (trotz Normierung)
  • Auch die Testaufgaben sind altersabhängig → Sprachliche Fähigkeiten sind mit 6 Monaten kein Teil der Intelligenz

HAWIK

Der HAWIK (Hamburg-Wechsler Intelligenztest für Kinder) ist zur Erfassung der Intelligenz bei Kindern zwischen 6-16 Jahren und entspricht in den vorigen Modellen eher der kognitiven Mechanik.

Der Test besteht aus einem (1) Verbalteil und einem (2) Handlungsteil.

Verbalteil
  • Allgemeines Wissen → z.B. Was ist die Hauptstadt von Frankreich
  • Wortschatz → z.B. Was ist ein Vertrag?
  • Gemeinsamkeiten finden → z.B. Was haben Hammer und Meißel gemeinsam
  • Rechnerisches Denken → z.B. Karl hat 5 Äpfel und gibt Uli 3 ab
  • Allgemeines Verständnis → z.B. Warum gibt es Gefängnisse?
Handlungsteil
  • Bilderergänzungen → z.B. Welcher Teil fehlt im Bild?
  • Bildordnen → z.B. Bilder in die Reihenfolge einer Geschichte bringen?
  • Figurenlegen → z.B. Puzzelstücke mit Teilen bekannter Objekte legen
  • Mosaik-Test → z.B. Zweifarbige Mosaik-Muster nachlegen
  • Zahlen-Symbol → z.B. Symbole unter Zahlen legen (Speed-Test)

Stanford-Binet-Test

Auch für jüngere Kinder gibt es Intelligenztests. Z.B. Stanford-Binet-Test, der versucht die Intelligenz bei 2-jähirgen zu erfassen.

  • Objekterkennung → Objekte identifizieren, die als Linienzeichnung vorliegen
  • Lernen und Gedächtnis → Objekte, die vor dem Kind versteckt werden
  • Wahrnehmungsfähigkeit und motorische Koordination → Gegenstände in Löcher stecken

Intelligenzquotient

Der Intelligenzquotient ist ein zusammenfassendes Maß, mit dem die Intelligenz eines Kindes relativ zu anderen Kindern gleichen Alters angegeben wird.

Positionsstabilität

Die Intelligenz ist die Persönlichkeitseigenschaft, die die höchste Positionsstabilität aufweist. Dabei kann sich zwar die Intelligenz (bzw. die Fähigkeiten verändern), im Vergleich zu einer Referenzgruppe, bleibt die Position innerhalb der Gruppe jedoch konstant.

  • 4-5 Jahre → .80
  • 6-7 Jahre → .87
  • 8-9 Jahre → .90

⇒ Intelligenzforschung betrachtet meist Positionsstabilität

Intelligenz als Prädiktor für Schulleistung

Schulleistung bezeichnet „das auf den Lehrplänen basierende deklarative und prozedurale Wissen in verschiedenen Domänen, dessen Erwerb zu einem erheblichen Teil an Lerngelegenheiten im jeweiligen Fachunterricht gebunden ist.“ (Köller & Baumert, 2002; in Örter und Montada)

Kernbereiche schulischer Bildung

Die Kernbereiche schulischer Bildung bildet sich aus den Fächern:

  • Muttersprache
  • Mathematik
  • Naturwissenschaften
  • Englisch (erste Fremdsprachen)

Determinanten der Schulleistung

  • Schulische Lernangebote
  • Elterliche Erziehungsbemühungen
  • Internale Ressourcen des Kindes → z.B. Intelligenz, Fähigkeitenselbstkonzept, Interessen

Messung der Schulleistung

Gemessen wurde Schulleistung z.B. in der TIMS-Studie (Third International Mathematics and Science Study; Baumert et al., 2002). Dabei werden Schüler am Ende der Pflichtschulzeit getestet.

  • Gymnasien am Ender der Oberstufe
  • Auszubildende im letzten Jahr der Erstausbildung

Die Aufgaben bestehen aus Inhalten aus der Sekundarstufe 1. Dabei geht es vor allem um mathematische Kenntnisse und Alltagsprobleme.

Beispielaufgaben

  • Bei einer Wahl in einer Schule mit drei Kandidaten bekam Jan 120 Stimmen, Maria erhielt 50 Stimmen und Georg 30 Stimmen. Welchen Prozentsatz der Gesamtstimmen bekam Jan?
  • Die beiden abgebildeten Müslipackungen haben die gleiche Form und sind ganz voll mit Müsli. Packung 1 enthält 80 Gramm Müsli. Wie viel Gramm des gleichen Müslis enthält Packung 2?

⇒ 30% nach der Oberstufe und 65% nach einer Ausbildung kommen nicht über dieses Niveau hinaus

Intelligenz als Prädiktor für Schulleistung

Schulleistung und Schulnote hängen mit einer Produkt-Moment-Korrelation von tex:r = .50 zusammen. Dabei gibt es jedoch erhebliche Schwankungen.

Intelligente Schüler

Fähigkeiten intelligenter Schüler sind:

  • Schnelleres Einstellen auf neue Aufgaben
  • Effiziente Problemlösestrategien
  • Erkennen leichter lösungsrelevanter Regeln
  • Größere Verarbeitungskapazität und elaborierte Gedächtnisstrategien

Intelligenz als Prädiktor für Lebenserfolg

Intelligenz kann auch als Prädiktor für verschiedene andere Lebensbereiche überprüft werden:

  • Ergebnis von Schulleistungstests/Noten
  • Schuldauer/Schulabschluss
  • Ausbildungsjahre
  • Berufserfolg (Einkommen)

Intelligenz als Prädiktor für Einkommen

„IQ ist der wichtigste Prädiktor für die letztendlich erreichte Position eines Individuums in der amerikanischen Gesellschaft“

In einer Studie von Brody (1992) wurde der Einfluss der Intelligenz auf das Einkommen untersucht:

  • Bei gleichem Ausbildungsniveau verdienen diejenigen mehr, die einen höheren IQ haben
  • Bei gleichem IQ verdienen diejenigen mehr, die ein höheres Ausbildungsniveau haben

(siehe auch Grafik aus Vorlesungfolien)

Weitere Prädiktoren außer Intelligenz

„Untersuchungen zur Schulleistungsentwicklung greifen zu kurz, wenn sie zusätzliche Personenmerkmale ignorieren, deren Entwicklung unmittelbar mit der Entwicklung fachbezogenen Wissens verbunden ist“

Neben der Intelligenz gibt es weitere Prädiktoren für z.B. gute Schulnoten, gute Ausbildungsabschlüsse und Berufserfolg.

In einer Studie von Köller & Baumert (2002) konnten individuelle Faktoren ausgemacht werden. Dies beinhaltet das (1) Fähigkeitenkonzept und (2) Interessen.

  • Skill-development approach → Schulleistung beeinflusst Selbstkonzept/Interessen
  • Self-enhancement approach → Selbstkonzept/Interessen beeinflusst Schulleistung

Alternative Intelligenzmodelle

Robert Sternberg (2000) definiert die erfolgreiche Intelligenz:

Intelligenz ist „die Fähigkeit eines Individuums, in seinem soziokulturellen Kontext gemäß seiner persönlichen Ziele im Leben erfolgreich zu sein.“

Intelligenz ergibt sich somit aus:

  • Optimierung → Stärken ausbauen und nutzen
  • Kompensation → Schwächen ausgleichen
  • Selektion → Passende Umgebung suchen

Merkmale alternativer Intelligenzmodelle

Die Fragestellung hinter alternativen Intelligenzmodellen ist, welche Fähigkeiten in nicht-akademischen Kontexten eine Rolle für die individuelle Anpassung spielen.

Das Problem bei akademischer Intelligenztests ist die Privilegierung einer keinen Gesellschaftsgruppe.

  • Breites Spektrum an Fähigkeiten (nicht nur akademisch)
  • Vorhersage von Lebenserfolg (nicht Schulerfolg) → Anpassung des Individuums an seine Umwelt

Drei-Komponenten-Modell

Das Drei-Komponenten-Modell der Intelligenz von Sternberg (2000) benennt drei Komponenten der Intelligenz:

  • Analytische Fähigkeiten → Traditionelle Intelligenz
  • Praktische Fähigkeiten → Lösen von Alltagsproblemen
  • Kreative Intelligenz → Effektives, logisches Denken in neuen Situationen

Ergebnisse

  • Kinder mit hoher analytischer Intelligenz eher aus Familien mit hohem sozioökonomischen Status
  • Kinder mit hoher praktischer/kreativer Intelligenz eher aus Familien mit heterogenem sozioökonomischen Status
  • Bei Kindern aus Familien mit geringerem sozioökonomischem Status ist praktische Intelligenz besserer Prädiktor für Schulleistung (als analytische Intelligenz)

⇒ Nicht nur analytische, sondern auch praktische und kreative Intelligenz sagen Schulleistung vorher

Pädagogisches Ziel

  • Lehrform sollte Intelligenzprofil des Schülers entsprechen (besser als konventionelle Lehrform)
  • Individueller Unterricht in Abhängigkeit von Schülerfähigkeit
Studie 1

Zwischen zwei konventionellen Intelligenztests wurde ein Feedback gegeben. Der Post-Test konnte dann die Schulleistung deutlich besser vorhersagen, als der Prä-Test.

Studie 2

Durchgeführt wurden konventionelle und informelle Intelligenztests. Die Testergebnisse korrelierten sehr schwach und teilweise negativ.

Einflussfaktoren auf die Intelligenz

Es können verschiedene Faktoren auf die Intelligent wirken:

  • Genetische Komponente
  • Familiäres Umfeld
  • Charakteristika der Schule

Genetischer Beitrag

Die IQ-Variation geht zu 50% auf genetische Variation zurück. Das bedeutet nicht, dass 50% der Intelligenzausprägung eines Individuums genetisch bedingt ist!

Erblichkeitsschätzungen haben zwei wichtige Eigenschaften, die beachtet werden sollten:

  • Gelten nur für Populationen, nicht für Individuen
  • Sind variabel (bzgl. Alter) und gelten nur für bestimmte Gruppe zu bestimmte Zeitpunkt in bestimmter Umgebung

Populationsgenetische Untersuchung

Gemeinsam aufgewachsene biologische Verwandte
  • Eineiige Zwillinge → .86
  • Zweieiige Zwillinge → .60
  • Geschwister → .47
Getrennt aufgewachsene biologische Verwandte
  • Eineiige Zwillinge → .72
  • Geschwister → .24
Gemeinsam aufgewachsene nicht-biologische Verwandte
  • Geschwister → .32

Altersbezogene Veränderung

Der Erblichkeitskoeffizient ändert sich altersabhängig.

Nach der Adoleszenz kann folgendes beobachtet werden:

  • Korrelationen zwischen eineiigen Zwillingen bleiben gleich hoch, zwischen Zweiigen nimmt diese ab
  • Korrelation zwischen Adoptivkindern und nicht-biologischen-Eltern verringert sich, zwischen Adoptivkindern und biologischen Eltern wird sie höher

⇒ Umwelteinflüsse haben frühe Effekte, bleiben aber nicht erhalten (genetische Faktoren manifestieren sich)

Erklärung

Auch die Umwelten eines Kindes werden teilweise durch seinen Genotyp beeinflusst. Drei Mechanismen können diesen Umstand erklären.

  • Passive Wirkung des Genotyps
  • Evozierende Wirkung des Genotyps
  • Aktive Wirkung des Genotyps

Familiäres Umfeld

Zur Erfassung des familiären Umfeldes kann z.B. der HOME (Home Observation for Measurement of Environment) verwendet werden. Dieser erfasst:

  • Emotionale/Verbale Reaktivität der Mutter
  • Vermeidung von Einschränkung/Bestrafung
  • Organisation der zeitlichen/physikalischen Umwelt
  • Bereitstellung angemessener Spielmaterialien
  • Mütterliche Beteiligung am Kind
  • Gelegenheit zu vielfältigen Anregungen

Die genetische Ausstattung der Eltern wirkt sich direkt aus auf:

  • Häusliche intellektuelle Umwelt
  • Kindliche Intelligenz

⇒ Häusliche intellektuelle Umwelt und kindliche Intelligenz stehen in Wechselwirkung

Noch offen
  • Adoptivfamilien
  • Längsschnitte
  • Statistische Kontrolle der elterlichen Intelligenz

Risikofaktoren

  • Negative Mutter-Kind-Interaktion → Abweisend, Uninteressiert
  • Dogmatische elterliche Überzeugungen
  • Hohe Ängstlichkeit der Mutter
  • Eingeschränkte psychische Gesundheit der Mutter
  • Niedriger Bildungsstand der Mutter
  • Vater/Stiefvater abwesend
  • Große Familie → Mehr als 4 Kinder
  • Arbeitslos, Einfacher Beruf
  • Minoritätenstatus
  • Stressreiche Lebensereignisse

Studie

In einer Längsschnittstudie wurden 145 Kinder und deren Familien untersucht. Die Erhebung erfolgte zum vierten und dreizehnten Lebensjahr der Kinder. Dabei wurden Risikofaktoren und die kindliche Intelligenz erfasst.

Ergebnisse
  • Ein hoher IQ zum frühen Zeitpunkt wirkt dem Risiko zum späteren Zeitpunkt entgegen
  • Ein hohes Risiko zum frühen Zeitpunkt wirkt sich negativ auf den IQ zum späteren Zeitpunkt aus

(siehe auch Grafik aus Vorlesungsfolie)

  • IQ von 115 → Keine Risiken vorhanden
  • IQ von 85 → Mind. 6 Risiken vorhanden

⇒ Effekte robust nach stat. Kontrolle von mütterlicher Intelligenz

Charakteristika der Schule

Intelligenz durch Schulsozialisation

  • Positiver Zusammenhang von Dauer des Schulbesuchs mit Intelligenz
  • Wechselwirkung von Schulleistung in Mathematik und Intelligenz
    → Einfluss der Intelligenz nimmt mit dem Alter ab, Einfluss des Vorwissens nimmt zu
  • Bei gleicher (1) sozialer Herkunft und (2) Intelligenzniveau ist die Intelligenz bei Gymnasiasten am Ender der 10. Klasse um 11 Punkte höher

Frühe Differenzierung

Eine frühe Differenzierung in der Schule fördert leistungsstarke Kinder.

In einer Studie wurden die Leistungen von Gymnasiasten untersucht, die entweder 4 Jahre oder 6 Jahre in der Grundschule waren. Die Leistungen der Kinder, die schon nach der 4. Klasse in das Gymnasium selektiert wurden, waren deutlich erhöht.

Nachteile
  • Benachteiligt schwächere Schüler
  • Mangelnde Durchlässigkeit → z.B. für „Spätentwickler“

Fazit

  • Wechselseitige Beeinflussung von Intelligenz/Schullleistung
    Intelligenz weniger bedeutsam, wenn Vorwissen vorhanden (z.B. Unterrichtseinheiten aufeinander aufbauen)
  • Intelligenzentwicklung verläuft kontextabhängig
  • IQ-Tests zur Vorhersage von Schulleistung, Aufgabenbereiche entsprechen teilweise Schulaufgaben
  • Viele Aspekte der Intelligenz werden mit konventionellen Tests nicht erfasst und können mit Schulleistung besser vorhergesagt werden
 
uni-leipzig/psychologie/module/entwicklung2/3.txt · Zuletzt geändert: 2013/08/04 13:58 von carlo
 
Falls nicht anders bezeichnet, ist der Inhalt dieses Wikis unter der folgenden Lizenz veröffentlicht:CC Attribution-Noncommercial-Share Alike 3.0 Unported
Recent changes RSS feed Donate Powered by PHP Valid XHTML 1.0 Valid CSS Driven by DokuWiki